Braune Bohnen

Schwedens am weitesten gereiste Bohnen werden noch immer auf Öland angebaut!

Obwohl Braune Bohnen bereits Mitte des 17. Jahrhunderts in Schweden angebaut wurden, sind sie in der schwedischen Küche immer noch die „großen Unbekannten“. Sofern man von einem klassischen Gericht aus der schwedischen Hausmannskost absieht. Die Braune Bohne kam ursprünglich aus Südamerika nach Europa, als man das große Land im Westen entdeckte. Aber die Bohne setzte ihre Reise um die Welt fort. Als Grundnahrungsmittel an Bord der Segelschiffe der Ostindienfahrer im 18. Jahrhundert waren getrocknete Bohnen als günstiges Lebensmittel wichtig.

Wer reist hat viel zu erzählen! Ihre Weltreisen auf dem Segelschiff haben uns auf die Idee gebracht, die schwedische Braune Bohne als die wahrhaft vielseitige und spannende Zutat vorzustellen, die sie tatsächlich ist. Je mehr man liest, desto mehr findet man heraus. Der hohe Nährwert der braunen Bohne und ihr vorteilhafter Preis machen sie zu einem schlauen Essen, aber auch zu einem schlanken Essen, weil sie dem Körper ohne unnötiges Fett wichtige Ballaststoffe liefert.

Braune Bohnen sind eines der Lebensmittel, die am meisten Protein für wenig Geld liefern. Je mehr Leute am Tisch sitzen, desto wichtiger ist es, mit dem Geld hauszuhalten. Hier sind Braune Bohnen eine gute Wahl. Lassen Sie sich zu Abwechslung bei den Bohnengerichten inspirieren. Braune Bohnen passen in kalten wie in warmen Gerichten. Wenn Sie ein paar einfache Ratschläge befolgen, ist es leicht, schnell gute und spannende Gerichte aus der ganzen Welt zuzubereiten.

Auf Öland wurden in den letzten Jahren neue Produkte aus Braunen Bohnen auf den Markt gebracht. Einzigartige Bohnenchips und einige Vollkonserven, Salatbohnen, Bohnen in Tomatensauce und noch ein paar neue Geschmacksrichtungen wurden im Herbst 2011 vorgestellt.

 

Um den Mehrwert der Braunen Bohne hervorzuheben wurde seit 2007 daran gearbeitet, für die Bohne über die schwedische Aufsichtsbehörde für Lebensmittel, Livsmedelsverket Sverige, die Anerkennung als Produkt mit geschützter geografischer Angabe zu erlangen und in einem zweiten Schritt zu einem „Presidio“-Projekt der Vereinigung Slow Food (www.slowfood.com) zu werden. Dahinter steht die Überlegung, dass die Bohne ein überlieferter Geschmack und Teil einer historischen Esskultur ist.

Im November 2010 erhielt die schwedische Braune Bohne die Anerkennung als „geschützte geografische Angabe“ und Ende des Jahres ging die Bescheinigung von Slow Food ein, dass die Bohne auch ein „Presidio“-Projekt der Vereinigung ist.

Nur die Sorten Stella I, Bonita, Katja und Karin dürfen beim Anbau von „Braunen Bohnen aus Öland“ verwendet werden.

http://www.brunabonor.se/

Öländische Bohnenchips sind ein neues Produkt, das aus Braunen Bohnen aus ökologischer Landwirtschaft hergestellt wird. Die Chips werden ohne Zusätze hergestellt und enthalten weder Milch noch Gluten!

Ulf und Maryanne Wahlquist